Es ist Poesie!
Aus einer Haushaltsauflösung einer Familie aus Menden mit Dalhauser Wurzeln gelangte dieses Unikat nun an seinen Entstehungsort zurück. Bislang war nicht bekannt, dass neben Gustav Behre (Gemälde aus 1945; siehe Galerie/Klus Eddessen) auch sein Bruder Karl einmal eine Wallfahrtsszenerie an der Klus gemalt hat.
Das Gemälde stammt aus dem Jahr 1959 und somit noch aus der frühen Schaffensphase, Format 50 x 60 cm.
Der Behre-Kenner Wolfgang Gallus aus Bad Driburg schreibt dazu:
„Traumhaft, leicht und luftig, ganz anders als später pastos. Das Bild begeistert mich. Der Himmel sendet sein Licht über die Kapelle und malt mit den Schatten eine berührende Szene! Licht, Menschen, Schatten, Zweige: Alles ist in Bewegung! Die Zweige erinnern an die Strebungen in den Decken der Kathedralen! Es wirkt leicht, an einigen Stellen fast transparent und die Schattenspiele auf dem Vordach und der Wiese bezeichne ich als tanzend im Sonnenlicht! Mich spricht das Werk sehr an! Man merkt, dass es aus dem Erleben her, nicht nur aus dem Beobachten mit Leidenschaft gemalt wurde. Es ist Poesie!"


